Über diese Rezeptsammlung
Diese Sammlung hält süddeutsche Süßspeisen und Hefegebäck in der Form fest, in der sie in Haushalten weitergegeben wurden: mit Mengen, die auf ein Blech oder in einen Topf passen, und ohne Zutaten, die es nur im Fachhandel gibt.
Die ältesten Seiten stammen aus dem Jahr 2004 und stehen weiter unter ihren ursprünglichen Adressen – 64 Seiten insgesamt. Wo sich eine Angabe als falsch erweist, wird sie korrigiert; wo eine Zutat über den Ausgang entscheidet, steht sie in der Warenkunde ausführlicher als im Rezept.
Wie die Rezepte aufgebaut sind
Jedes Rezept nennt die Stelle, an der es schiefgeht: die Teigtemperatur, den Zeitpunkt, an dem der Deckel geschlossen bleibt, die Sorte, die zu viel Saft zieht. Was ohne Erklärung funktioniert, wird nicht erklärt.
Wie die Sammlung geordnet ist
Zwei Ordnungen liegen übereinander. Die eine folgt der Art des Gerichts – schwäbische Küche, süße Mehlspeisen, Suppen, Fisch, Fleisch, Beilagen und Warenkunde. Die andere folgt dem Kalender: der Saisonkalender führt zwölf Monatsseiten mit der Zutat, die dann in Süddeutschland reif ist. Dieselbe Seite kann in beiden auftauchen, und beide führen auf dieselbe Adresse – keine Seite existiert zweimal.
Warum die alten Adressen bleiben
Seiten aus dem Jahr 2004 stehen unter Adressen, die seit damals verlinkt werden – aus Foren, aus Rezeptsammlungen, aus Lexikonartikeln. Eine Umstellung auf hübschere Adressen hätte jeden dieser Verweise ins Leere laufen lassen. Deshalb behalten die Seiten ihre Endungen und ihre Schreibweise, auch wo sie nach heutigen Maßstäben ungewöhnlich aussehen.
Bilder und Texte
Sämtliche auf den Seiten gezeigten Fotografien sind mit AI erstellt und unmittelbar am Bild als solche gekennzeichnet – mit einem Hinweis am Bild, in der Bildunterschrift und im Alternativtext. Bilddateien aus dem früheren Bestand dieser Domain bleiben unter ihren historischen Adressen erreichbar, erscheinen aber auf keiner Seite. Zeichnungen und Symbole sind als Zeichnungen erkennbar. Zum Einsatz von AI-Werkzeugen bei der Texterstellung siehe den AI-Hinweis.
Was hier nicht steht
Keine Bewertungen, keine Sterne, keine Kommentarspalte. Ein Rezept, das funktioniert, funktioniert unabhängig davon, wie viele Menschen es angeklickt haben; ein Rezept, das nicht funktioniert, wird korrigiert und nicht weggestimmt. Ebenso fehlen Nährwerttabellen: sie setzen eine Genauigkeit voraus, die bei handgeformten Mengen und wechselnden Sorten nicht zu halten ist.
Auch keine Zeitangaben zur Vorbereitung neben jeder Überschrift. Wie lange ein Hefeteig braucht, hängt von der Küchentemperatur ab und schwankt zwischen 45 und 90 Minuten – eine Zahl, die das verschweigt, ist keine Hilfe, sondern eine Fehlerquelle. Wo es auf die Zeit ankommt, steht sie im Arbeitsschritt, mit dem Kennzeichen, an dem man den Punkt erkennt.
Was mit den alten Adressen passiert ist
Die Sammlung ist seit 2004 gewachsen, und mit ihr eine Adressstruktur, die aus mehreren Generationen von Software stammt: Seiten mit der Endung .php neben solchen mit .html und .htm, dazu Ordnernamen mit Nummern davor. Beim Umbau wurde nichts davon begradigt. Jede Seite steht weiterhin unter genau der Adresse, unter der sie verlinkt wurde – auch dort, wo eine aufgeräumte Schreibweise heute schöner aussähe. Wer 2010 auf ein Rezept verwiesen hat, findet es noch immer unter derselben Adresse – neu geschrieben, aber nie verschoben.
Häufige Fragen
Wer steht hinter der Sammlung?
Eine redaktionell verantwortliche Person, mit Anschrift und E-Mail im Impressum. Es gibt keine erfundene Küchenchef-Figur und keine Autorenbiografien.
Sind die Rezepte nachgekocht?
Die Mengen und Arbeitsschritte stammen aus der Sammlung und werden vor der Veröffentlichung geprüft. Wo eine Angabe sich als falsch erweist, wird sie korrigiert – ein Hinweis dazu ist immer willkommen.
Warum stehen hier auch Fisch- und Fleischgerichte?
Weil die Sammlung seit 2004 gewachsen ist. Der Schwerpunkt liegt auf süddeutschen Süßspeisen und Hefegebäck; was daneben entstanden ist, bleibt an seinem Platz, statt gelöscht zu werden.
Kann ich ein Rezept beisteuern?
Ja, über die Adresse im Impressum. Aufgenommen wird es, wenn es sich nachkochen und prüfen lässt.
