Italienische Nudelsorten in der Übersicht: Pasta mit Bildern
Diese Übersicht der italienischen Nudelsorten ordnet die Formen nach dem, was sie können: welche Pasta welche Sauce hält und warum.
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Hinweise
- Ständig werden neue Namen erfunden die alten Nudelausprägungen sind nicht mehr verfügbar... u.s.w.
- Viele Nudelsorten haben je nach Hersteller unterschiedliche Namen.
- Hier finden Sie den Versuch, alle Namen der italienischen Nudelsorten aufzulisten, zu beschreiben und einen Rezepttipp dazu abzugeben.
- Endet der Nudelname auf e werden mehrere Nudeln bezeichnet - alle "Zusätze" müssen dann auch auf e enden.
- Die Endungen a und e sind für weibliche Nudelnamen.
- Die Endungen o und i sind für männliche Nudelnamen.
- Vor dem Nudelnamen Mezze / Mezzi bedeutet "halbe" und kann sich sowohl auf die Breite, als auch auf die Länge beziehen.
- Sonstige Endungen: / elle / elli ist eine Verbreiterungsform. /ette / etti macht die Nudel schmäler. / ine / ini ist die Verkleinerungsform im Durchmesser (Spaghett/i / ini) oder in der Breite (Fettucc/e / ine) /one / oni macht die Nudel im Durchmesser größer.
- Die Zusätze zum Nudelnamen lice / lici sind glatte Nudeln rigate / rigati sind aufgerauhte Nudeln lunghe / lunghi damit wird die Nudel wieder länger corte / corti man muss die Nudel ja auch kürzer machen können.
- Für alle italienischen Nudeln gilt - sofern nicht ausdrücklich anders erwähnt - sie werden mit "Pasta di semola di grano duro (Mehl aus Hartweizen) ohne Eier hergestellt.
- Werden Eier verwendet, werden diese Nudeln ausdrücklich mit Pasta all'uovo gekennzeichnet.
- Pasta fresca ist die frisch hergestellte Pasta auch fatto alla Casa genannt.
- Sehr in mode gekommen ist das Einfärben der Nudeln.
- Die Pasta "tricolor e "/ "tricolor i " besteht aus den gelben (ungefärbten), den grünen, angeblich Nudeln.
- Eine lange Tradition haben auch die schwarzen mit der Sepiatinte gefärbten Nudeln.
- Ansonsten sind die Nudelhersteller sehr creativ.
- Es werden Steinpilze, Trüffeln, Rotwein, Kräuter... in den Nudelteig gemischt.
- Dem Nudelteig werden Soja (Soia), Dinkel (Farro), Gerste (Orzo) und sogar Linsen (Lenticcie) beigemischt.
- Die Pizzoccheri aus dem Veltlin enthalten eine Beimengung von Buchweizen (Grano saraceno).
- Lasagna Lasagne Lingue Linguine Lumache
Italienische Nudelsorten nach Form und Sauce
Die Regel ist einfacher als die Namensvielfalt vermuten lässt. Lange, glatte italienische Nudelsorten wie Spaghetti und Linguine tragen ölige und dünnflüssige Saucen. Breite Bänder wie Tagliatelle und Pappardelle brauchen etwas, das haftet – Ragù oder Rahm. Kurze, gerillte Formen wie Penne rigate und Rigatoni fangen stückige Saucen, und Hohlformen nehmen sie nach innen auf. Kleine Formen wie Ditalini und Stelline gehören in die Suppe.
Übersicht der wichtigsten Pasta-Formen
Diese italienische Nudelsorten-Übersicht nennt sieben Grundformen: Spaghetti, Tagliatelle, Penne, Fusilli, Conchiglie, Farfalle und Rigatoni. Wer eine Pasta-Sorten-Liste sucht, findet dazu Hunderte regionaler Namen – sie bezeichnen fast immer eine dieser Grundformen in anderer Größe. Orecchiette, Trofie und Strozzapreti sind die bekanntesten Sonderfälle, weil sie von Hand geformt werden. Eine italienische Nudelsorten Übersicht bleibt deshalb übersichtlich, und eine Pasta Sorten Liste wird erst dann lang, wenn man regionale Namen mitzählt.
Nudelsorten mit Bildern unterscheiden
Nudelsorten mit Bildern zu vergleichen ist der schnellste Weg: Fusilli sind gedreht, Farfalle in der Mitte gekniffen, Conchiglie hohl wie eine Muschel, Rigatoni gerade Röhren mit Rillen. Die Oberfläche verrät die Qualität – durch Bronze gezogene Pasta ist matt und rau und hält Sauce deutlich besser als glatte, glänzende Ware aus Teflonmatrizen.
Kochen: Wasser, Salz und der Punkt
Ein Liter Wasser auf 100 Gramm Pasta und zehn Gramm Salz auf jeden Liter. Öl gehört nicht ins Wasser: es schwimmt oben und verhindert später, dass die Sauce haftet. Probiert wird eine Minute vor der Packungsangabe; die Nudel gart in der Sauce nach. Zwei Kellen Kochwasser binden am Ende jede Sauce ohne Sahne und ohne Mehl.
Häufige Fragen
Welche Pasta zu welcher Sauce?
Lang und glatt zu öligen Saucen, breit zu Ragù, kurz und gerillt zu stückigen. Die Oberfläche entscheidet, nicht der Name.
Was bedeutet rigate?
Gerillt. Penne rigate haben Längsrillen, penne lisce sind glatt – die gerillten halten Sauce deutlich besser.
Woran erkennt man gute Pasta?
An der matten, rauen Oberfläche. Sie entsteht beim Ziehen durch Bronzematrizen und ist der Grund, warum die Sauce haftet.
Wie viel Pasta pro Person?
Als Hauptgericht 100 bis 125 Gramm trocken, als Vorspeise 60 bis 80.
Sind Eiernudeln italienisch?
In Norditalien ja – Tagliatelle und Pappardelle werden dort traditionell mit Ei gemacht. Die südliche Pasta besteht nur aus Hartweizengrieß und Wasser.
