Bild : Aalener Kochbären
 

 

 

26.03.2014

 
 

Lecsó (das Puszta-Original Letscho)

Rezept

 
 

ungarisches Rezept

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Zutaten für 4 Portionen als Hauptgericht :

     
  • 1000 g Paprikaschoten
  • 750 g Tomaten
  • 70 g Fett
  • 3 große Zwiebeln
  • 50 g Räucherspeck
  • (Knoblauch)
  • Salz, Paprika

 

 

Bild : Lecsó Letscho

 

Zubereitung :

     

Die Tomaten überbrühen, die Haut abziehen und vierteln. Aus den Paprikaschoten das Kerngehäuse entfernen und die Schoten in längliche Stücke schneiden. Speck klein würfeln, im eigenen Fett ein wenig bräunen, dann das Fett und die fein geschnittenen Zwiebeln zufügen. Wenn es die richtige Bräune hat, mit reichlich Paprika bestreuen, die Vorbereitete Paprikaschoten und Tomaten zufügen und das Ganze langsam weich dünsten. Sehr scharfe Paprikaschoten sollten vor der Verwendung abgebrüht werden.

Das Hirten-Original entspricht im Wesentlichen dem Puszta-Original, nur daß an Stelle der 50 g Räucherspeck gut 350 g Rauchfleisch genommen werden.

 

Das Rezept wurde uns von unserem Forumsmitglied "Suppenwilli" zugesandt. Er schreibt uns dazu noch folgendes :

Letscho (ungarisch: Lecsó) ist in verschiedenen Varianten anzutreffen. Nach dem Grundrezept werden Paprikaschoten (die Ungarn bevorzugen meist den gelben bzw. hellgrünen Spitzpaprika, weil er einfach besser im Letscho schmeckt), Zwiebeln und Tomaten geschmort.

 

Bei den Zwiebeln fangen die Unterschiede bereits an, die einen schneiden feine Ringe und andere vierteln die Zwiebeln, ehe sie sie dünn schneiden. Ich habe es wie unsere Gastgeber gehalten und die Zwiebeln klein gewürfelt. Die Paprikaschoten werden wie üblich geputzt und dann in grobe Stücke oder aber in dünne Streifen geschnitten. Die Tomaten (ich ziehe das vorherige Enthäuten vor) werden grob zerteilt.

In einem nicht zu klein bemessenen Schmortopf erhitzt man reichlich 50 g Fett (möglichst Öl) und bräunt darin Die Zwiebeln leicht an. Nun werden die zerkleinerten Paprikaschoten, die Tomatenstücke und reichlich Edelsüßpaprika zugefügt, mit Salz, etwas Pfeffer sowie zerdrückten Knoblauch gewürzt und schön langsam weichgedünstet. Wer es etwas scharf liebt, gibt etwas zerriebene Peperoni hinzu.

Nach etwa 20 Minuten ist das Letscho fertig und kann gleich oder auch abgekühlt gegessen werden. Bei unseren Gastgebern gab es das typische ungarische (Weiß-)Brot dazu.

Einmal kam ich dazu als unsere Wirtin gerade bei den Vorbereitungen war und dünne Hartwurst (im Aussehen ähnlich den Cabanossi) in dünne Scheiben schnitt, die sie dann in wenig Fett leicht anbriet, um es später dem Letscho zuzufügen. Verschmitzt lächelnd reichte sie mir eine ganz dünne Scheibe – und augenblicklich begriff ich, warum diese Wurst auch Höllen-Salami (Gyulai) genannt wird.

Dort habe ich aber auch schon Letscho gegessen, in dem reichlich Rauchfleisch mitgeschmort war.


 

Bild : ungarische Paprika

Im Bild oben :
grüngelbe ungarische Paprika

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