Bild : Aalener Kochbären
 

 

   
 

Nonnenfürzle, schwäbisches Gebäck

 
 

 

   
 

Zutaten für 4 Portionen :

   
  • 500 g Mehl,
  • 30 g Hefe,
  • 60 g Zucker,
  • 1/4 Liter Milch,
  • 60 g Butter oder Margarine,
  • 1 Prise Salz,
  • Schale einer halben Zitrone,
  • 4 Eier,
  • 100 g Sultaninen,
  • Backfett.

 

 
 
 

Zubereitung :

   

Mehl in eine Backschüssel geben, in der Mitte eine Vertiefung eindrücken, die zerbröckelte Hefe mit einem Teelöffel Zucker und etwas lauwarmer Milch dazugeben und mit etwas Mehl zum Vorteig verrühren, der zugedeckt 30 bis 40 Minuten gehen muß.

Den Vorteig mit den restlichen Zutaten zu einem lockeren Hefeteig schlagen. 40 Minuten gehen lassen. Mit dem Teelöffel Teigstücke abstechen und im heißen Fett goldbraun backen.

 

Quelle : "Kulinarische Streifzüge durch Schwaben" Sigloch Edition.

 

Dieses duftige Gebäck müßte eigentlich korrekterweise Nonnenfürtchen heißen, was von dem mittelniederdeutschen Wort "nunnekenfurt" sich ableitet, was so viel bedeutet wie von den Nonnen am besten zubereitet. Ein Witzbold machte daraus den nicht ganz salonfähigen, aber heute überall gebräuchlichen Namen, um den sich dann natürlich bald allerhand Legenden rankten. So soll bei einem essen eine große Schale voll dieser duftenden Köstlichkeit serviert worden sein, und ein alter Domherr und Feinschmecker griff sich gleich das größte heraus und sagte schmunzelnd : "Ich nehme das von der Oberin."

 

Tipp der Aalener Kochbären - Hefeteig - so geht er perfekt -

Soll ein Hefeteig gelingen, darf es in der Küche nicht zu kalt sein - und Fenster zu - Zugluft mag er auch nicht! Auch alle Schüsseln und Bretter mit denen der Hefeteig in Berührung kommt, sollten nicht zu kalt sein. Die Milch oder das Wasser sollten Zimmerwarm aber nicht wärmer als 35 °C sein. Für die Herstellung des Vorteiges - im Süden und in Österreich auch "Dampferl" genannt, ist es wichtig, daß man ein wenig Mehl dazu gibt, denn die Hefe braucht etwas zum "fressen" damit die Gärung starten kann. Für den Pizzateig wird Wasser, Hefe und Mehl angesetzt. Macht man einen süßen Hefeteig, wird dieser mit Milch, Zucker, Mehl und Hefe angesetzt. Erst wenn der Vorteig nach etwa 15 Min. deutlich aufgegangen ist, wird er mit den übrigen Zutaten vermengt, wobei Salz ganz zuletzt dazu kommt. Salz und Hefe mögen sich nicht. Den Teig läßt man jetzt mindestens noch einmal 30 Min. gehen. Pizzateig schlagen wir danch noch einmal durch und lassen ihn nochmals 15 Min. gehen.

 
 

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