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05.04.2011 |
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Rebhühner |
Beschreibung |
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Noch kommen sie überall in Europa vor, obwohl sie in einigen Ländern schon zu den gefährdeten Tieren gehören. Nicht durch die Bejagung sind ihre Bestände drastisch zurück gegangen, sondern durch die Verschlechterung ihrer Umwelt. Hecken und Feldgehölze, in denen Rebhühner sich verbergen und vor ihren Feinden schützen können sind den Groß-Agrarbetrieben geopfert worden. Vorjähriges Gras und vorjährige Kräuter an den Ackerrändern werden gemäht und verschwinden. Dise Altgrasbestände sind für Rebhühner überlebenswichtig. Hier halten sich besonders viel kleine Insekten und Spinnen auf. Insekten brauchen Rebhühner zur Aufzucht ihrer Küken.
Heute kommen die auf dem Markt angebotenen Rebhühner deshalb meist aus Zuchtbetrieben. Dort werden sie jung geschlachtet und sind sehr zartfleischig. Sie müssen beim Braten häufig gewendet werden. Das zarte Brustfleisch sollte mit Speck umwickelt werden.
Bekommen sie Rebhühner aus der Jagd zu kaufen, sollten sie diese einige Tage im Federkleid abhängen lassen. Das Alter der Tiere erkennt man an der Farbe der Füße. Junge, zarte Rebhühner haben gelbe bis gelbbraune Füße, alte haben graue. Rechnen sie bei Rebhühnern aus der Jagd auch mit Schrotkugeln im Fleisch!
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