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01.04.2011 |
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Cranberry-Gelee |
Beilagen, Rezept |
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Zutaten für etwa 1,5 Liter Gelee : |
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Zubereitung : |
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Die Cranberries haben wir Kochbären nach der Ernte gewaschen und tiefgefroren. Irgend wann braucht man dann Platz im Gefrierschrank und da sollten die Cranberries raus. Ein Kilo Cranberries haben ein großes Volumen – sie sind ja sehr leicht! Da sich die Rezepte, die ich gefunden habe auf Saft und nicht auf frische Beeren bezogen, habe ich einfach mal experimentiert. Die Beeren habe ich – noch tiefgefroren – mit 750 ml Wasser aufgekocht. Das hat plopp - plopp gemacht als die Beeren aufplatzten. Nach etwa 10 Minuten waren alle Cranberry-Beeren aufgeplatzt und weich. Nun war Geduld gefragt. Die Cranberries haben ja sehr harte, aber feine Kerne. Deshalb habe ich die Masse durch ein feines Spitzsieb gepresst. Den Rückstand habe ich aufgehoben. Den so gewonnenen Saft – es waren knapp 1,5 Liter habe ich mit 350 g Gelierzucker aufgekocht. Warum 350 g ? Eigentlich hätte ich für 1,5 Liter Saft 500 g Gelierzucker 3:1 nehmen müssen. Aber Cranberries haben schon eine kräftige Säure. Also habe ich gehofft, dass die 350 g auch reichen. In manchen Rezepten steht ja nur Zucker. Außerdem sollte das Cranberry-Gelee nicht zu süß werden. Der Saft sollte 3 Minuten kochen. In dieser Zeit habe ich den Schaum abgeschöpft. Das Jahr über heben wir Kochbären leere Marmeladengläser oder Senfgläser mit Vakuumdeckel auf. Ein paar davon habe ich in kochendes Wasser gelegt, auch den Deckel dazu und in diese Gläser dann das Cranberry-Gelee eingefüllt. Sofort mit dem Deckel verschraubt und kopfüber auf ein Küchentuch gestellt. Warum kopfüber? Falls der Deckel schlecht schließt, quillt Gelee heraus oder man sieht kleine Bläschen aufsteigen. Ist alles O.K. Kann man die Gläser wieder umdrehen, wenn sie noch handwarm sind. Die lauwarmen Gläser kann man dann schon in den Keller stellen.
Was ist nun aus dem Cranberry-Rückstand geworden? Ja – kommt da der Schwabe durch oder der Experimentier-Bär? Jedenfalls wollte ich da mal ausprobieren ob man damit eine Art Cranberry-Konfekt machen kann. Ich habe auf ein Backblech eine Alufolie gegeben, darauf dick Zucker gestreut und den Cranberry-Rückstand etwa 1 cm hoch darauf gestrichen. Das trocknet jetzt im Ofen bei 60 °C. Mal sehen was es wird? Sauer auf jeden Fall, denn da ist ja noch kein Zucker dran.
Gutes Gelingen beim Nachmachen wünschen euch die Kochbären .
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Bild oben: Die noch gefrorenen Cranberries kommen in kochendes Wasser.
Bild oben: Die aufgekochten Cranberries sind schön aufgeplatzt.
Bild oben: Mit Geduld muss die Cranberry-Masse durch das Spitzsieb gepresst werden.
Bild oben: Der Cranberry-Saft wird nochmal mit Gelierzucker aufgekocht. |
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© Bilder und Text bei www.kochbaeren.de |
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