Bild : Aalener Kochbären

 

 

   
 

Cevapcici mit Ajvar

 
 

 

   
 

Zutaten für 6 Portionen :

   
  • 300 g Rindfleisch
  • 300 g Lammfleisch
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Eßlöffel Delikateßpaprika
  • Öl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Paniermehl

Ajvar:

  • 2 Auberginen
  • 2 bis 4 rote Paprika
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Knoblauchknolle
  • Zitronensaft
  • 1/2 bis 1 Tasse Olivenöl
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • Essig

 

Cevapcici mit Ajvar
 
 

Zubereitung :

   

Für die Cevapcici mit Ajvar zuerst den Ajvar zubereiten:
Die Auberginen wurden halbiert und mit der Schnittfläche nach unten auf eine mit Olivenöl beölte Alufolie gelegt. Die Paprika im Ganzen daneben. Uhund .... eine ganze Knoblauchknolle, oben abgeschnitten und mit Olivenöl beträufelt. Die Kameraden durften dann bei angenehmen 190 °C und Umluft so 45 Minuten schwitzen.

Dann habe ich alle aus dem Ofen genommen, das Fruchtfleisch der Auberginen mit einem Löffel herausgekratz, die Tomaten gehäutet und entkernt. Aus der Knoblauchknolle das Fruchtfleisch - das jetzt "butterweich" und auch geschmacklich sehr zart ist, herausgedrückt. Die Paprika wurden etwa 25 Minuten unter Wenden gebacken bis die Haut schwarz war und Blasen warf. Mit einem feuchten Tuch bedeckt und dann möglichst heiß die Haut abgezogen.

Die Masse wurde anschliessend mit dem Zauberstab püriert. Eigentlich wollte ich diese Masse noch durch ein Sieb streichen. Da Auberginen ohne Haut, Paprika fast ohne Haut und alles fein püriert war, habe ich mir das Durchpassieren gespart.

Dann kam das Olivenöl dazu. Im gekauften Ajvar waren übrigens nur 8 % Auberginen. Bei diesem ist der Anteil fast 50:50 – es schmeckt fantastisch! Im gekauften ist außerdem Essig drin. Der Essig im gekauften ist klar, der dient zur Konservierung. Für den sofort verwendeten Ajvar ist das nicht nötig. Da die angegebenen Mengen jedoch auch länger reichen habe ich für den Teil, der im Kühlschrank aufgehoben wurde, etwas Essig untergemengt.

Den Ajvar in den Kühlschrank stellen und mehrere Stunden kühlen. Kurz vor dem servieren mit gehackter Petersilie bestreuen.

Für die Cevapcici:

Laut Originalrezept soll man das Fleisch würfelig schneiden, mit Salz. Pfeffer und Paprika würzen, etwas Öl hinzu fügen, alles gut mischen und ein paar Stunden im Kühlschrank stehen lassen.

Anschließend das Fleisch und die Knoblauchzehe zweimal durch den Fleischwolf drehen. Aus der so entstandenen Masse etwa 5 cm lange, fingerdicke (Wurstfinger!) Röllchen formen, auf eine Platte legen, mit Folie bedecken und eine weitere Stunde in den Kühlschrank stellen.

Da das Fleisch schon "gewolft" war, haben wir es gewürzt (einschließlich Knofi, Zwiebel und Öl) und dann im Kühlschrank 4 Stunden durchziehen lassen. Dann habe ich es geformt, auf der Grillpfanne gegrillt und dann nochmals im Backofen mit den Wood-Chips ein wenig Rauchgeschmack annehmen lassen.

Vermutlich etwas zu lange (15 Minuten) denn die Cevapcici waren dann doch recht trocken. Aber das saftige, leckere Ajvar hat das ausgeglichen. Vielleicht war auch das Rindfleisch zu mager?

Cevapcici werden am stilvollsten auf einem Holzteller zusammen mit viel gehackten Zwiebeln, Ajvar, grünen Paprikaringen und Tomatenvierteln serviert.

Tipp:

Ajvar, häufig auch Ajwar geschrieben, ist ursprünglich ein reines Paprikamus. Im gekauften Ajvar ist meist etwa 8% Auberginen drin. Aber unser selbst gemachtes hatte 50% Auberginen - und hat super geschmeckt! Wir kennen es noch aus der "Jugoslawien-Küche". Ajvar ist eine leckere Beilage zu allen Fleischgerichten die kurz gebraten oder gegrillt wurden. Aber wenn genug Ajvar übrig ist, kann man es auch als leckerer Brotaufstrich verwenden oder einen Esslöffel Ajvar unter einen Becher Joghurt rühren und auslöffeln. Der Trick mit der gegrillten Knoblauchknolle macht den Knoblauch mild und bekömmlich!

 

 
 

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