Bild : Aalener Kochbären
 

 

   
 

Renken Müllerin gebraten

 
 

 

   
 

Zutaten für 2 Portionen :

   
  • 2 Renken, küchenfertig
  • 4 EL Mehl
  • 4 EL Butter
  • Sonnenblumenkernöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Zitrone

Als Beilage:

  • schwäbischer Kartoffelsalat
  • Endiviensalat
Renken Müllerin gebraten
 
 

Zubereitung :

   

Für dieses Rezept Renken Müllerin gebraten hatten wir uns frische Renken vom Ammersee geholt. Sie waren am Vortag gefangen, vom Fischer küchenfertig gemacht – also ausgenommen, Niere entfernt und geschuppt.

Die Renken wurden kurz unter kaltem fließenden Wasser abgespült und gut abgetrocknet. Dann wurden sie innen und außen gesalzen und gepfeffert. Dann außen mit Mehl bestäubt.

In eine große längliche Fischpfanne wurde Sonnenblumenkernöl und die Butter hineingegeben. Wir haben so viel Öl zugegeben, dass die Renken mit der Unterseite vollständig im Öl lagen. Das Öl wurde erhitzt bis sich an einem hineingehaltenen Zahnstocher an der Spitze Bläschen bildeten. Dann wurden die Renken eingelegt und auf jeder Seite so lange gebraten bis die Haut knusprig und leicht gebräunt war.

Für den Fall dass jemand Zitronensaft über das Fischfleisch träufeln möchte, haben wir noch Zitronenscheiben dazu gelegt.

Als Beilage gab es schwäbischen Kartoffelsalat und Endiviensalat.

Guten Appetit wünschen die Aalener Kochbären.

 

Tipp der Aalener Kochbären:

Renken (Coregonus) gehören zur Familie der Forellen (Salmonidae) und sind noch schmackhafter als die bei uns erhältlichen Zuchtforellen, da sie in tiefen klaren Seen frei leben. Aber sie gehören auch zu den Fischen, bei denen man beim Essen wissen muss wie man mit den Gräten klar kommt.

Ich mache das so:

Mit dem Messer öffne ich an der Seitenlinie die Haut – die wird gleich verspeist. Nun ist im Fischfleisch die Seitenlinie zu sehen. Mit der Seite der Gabel (oder mit dem Fischmesser) schiebe ich nun das Fischfleisch oberhalb der Seitenlinie nach oben Richtung Rücken weg. Von diesem Fischfleisch müssen nur noch die Rückenflossen weggeschoben werden. Dann setzt ich die Gabel unterhalb den Seitenliniengräten an und schiebe das Bauchfleisch nach unten weg. Davon müssen nur die Brustflossen entfernt werden. Nun sollte die Mittelgräte frei gelegt und die Seitenliniengräten noch an der Mittelgräte sein. Nun fahre ich mit dem Messer unter der Mittelgräte am Schwanzende durch und halte das Fischfleisch am Teller fest. Dann ziehe ich an der Schwanzflosse die gesamte Mittelgräte bis zum Kopf nach oben. Dabei sollten die Seitenliniengräten an der Mittelgräte bleiben.

Bei einem frischen Fisch, der nicht eingefroren war, funktioniert das prima! Ist der Fisch schon älter oder war er eingefroren geht das leider nicht so einfach. Dann lösen sich die Seitenliniengräten von der Mittelgräte und man muss sie mühsam mit dem Fischmesser wegschaben.

 

 
 

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