Bild : Kochbaeren
 

Rindsrouladen mit Spätzle und Gmias

 
 

Rezept von den Kochbären:
Ganz einfaches Rezept, so wie unsere Mütter die Rindsrouladen gemacht haben.

   
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Portionen :

Bild: Rindsrouladen
 

Den Spätzleteig anrühren:

 

 

4 Eier, Größe M

 

in eine Rührschüssel geben.

1 TL Salz

 

darüber streuen.

80 ml Wasser

 

dazu geben. Von

250 g Spätzle Mehl
(doppelgriffiges Weizenmehl)

 

vier Eßlöffel dazu geben und mit dem gelochten Kochlöffel so lange schlagen bis eine glatte Masse entstanden ist. Dann nach und nach je einen Eßlöffel Mehl zugeben und wieder schlagen, bis die Masse glatt und ohne Klümpchen ist. Den Teig mit einem Tuch abdecken und ruhen lassen. Ab und zu durchschlagen.

Für die Rindsrouladen:

 

je eine Prise

Salz

 

und

Pfeffer, frisch gemahlen

 

auf ein Arbeitsbrett geben. Je eine Scheibe von

4 Rindsrouladen (je 200 g)

 

so auf das Arbeitsbrett legen, dass die breitere Seite rechts liegt. Mit

1 Gefriertüte, 3 Liter

 

bedecken und klopfen (Plattieren). Die Gefriertüte entfernen. Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen. Mit zwei Teelöffel von

8 TL Dijonsenf

 

bestreichen so dass links fünf Zentimeter frei bleiben. Je drei Scheiben von

12 Scheiben geräucherter Bauchspeck (100 g)

 

darauf legen. Vorher eventuell vorhandene Knorpel entfernen.

3 Zwiebeln (400 g)

 

schälen und fein würfeln. Davon je zwei Eßlöffel Zwiebelwürfel auf die Speckscheiben geben.

4 Essiggurken, kleine
(z.B. Hengstenberg KNAX Gewürzgurken)

 

längs in Scheiben schneiden und die Scheiben von einer Gewürzgurke auf der rechten Seite über die Zwiebelwürfel geben. Nun die Rindfleischscheibe von der rechten Seite her zur Roulade aufrollen und mit

Küchengarn

 

zubinden. Wenn alle Rindsrouladen vorbereitet sind, diese mit

Mehl

 

bestäuben. In einer tiefen Pfanne mit Deckel

4 EL Bratöl
(oder Butterschmalz)

 

erhitzen und die Rouladen darin von allen Seiten kräftig anbraten. Die Rouladen heraus nehmen. Die restlichen Zwiebelwürfel im Bratfett leicht bräunen. Ein oder zwei Eßlöffel Mehl darüber stäuben und kurz mitrösten. Mit

500 ml Fleischbrühe,
selbst gemacht

 

aufgießen, aufkochen lassen und unter Rühren kochen bis sich das Mehl aufgelöst hat. Dann die Rouladen einlegen und 45 Minuten bei geschlossenem Deckel schmoren lassen. Zum Schluss die Rouladen kurz heraus nehmen, die Soße durchseihen und abschmecken. Die Rouladen in der Soße warm halten.

Für das Gmias:

 

 

1 kleine Zwiebel

 

schälen und sehr fein würfeln. In

2 EL Butter

 

anschwitzen.

4 Karotten

 

schälen und erbsengroß würfeln. Nach fünf Minuten mit 2 EL Wasser zu den Zwiebeln geben. Etwa 10 Minuten schmoren lassen. Dann

50 g TK Erbsen

 

zugeben und wenn sie aufgetaut sind noch drei Minuten schmoren lassen. Mit

2 EL Petersilie gehackt

 

bestreuen.

Für die Spätzle

 

reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Beiseite ziehen, so dass es nur noch siedet. Das Spätzlebrett in kaltem Wasser einweichen. Eine Portion (etwa 1/4) Teig auf das Spätzlebrett geben, am vorderen Ende flach streichen und mit dem Spätzleschaber oder einer Palette dünne Teigstreifen in das leicht siedende Wasser schaben. Wenn die Teigstreifen auf den Boden sinken, umrühren und den Topf weiter auf die Herdplatte schieben. Den Spätzleschaber oder die Palette zwischendurch immer wieder in kaltes Wasser tauchen. Nach jeder Portion auch das Brett kalt abspülen. Eine genauere Anleitung zur Spätzleherstellung gibt es unter dem Link: Spätzle schwäbische

 
 

Zum Servieren eine Portion Spätzle und eine Portion Gmias auf vorgewärmten Teller anrichten. Das Küchengarn von den Rouladen entfernen. Die Rindsrouladen in der Mitte schräg durchschneiden und auf die Spätzle legen. Die Soße über Spätzle und Rouladen geben. (Für das Bild haben wir Soße neben die Spätzle gegeben, weil es dann besser aussieht.)

Hinweis: Die Rindsrouladen haben unsere Mütter schon so ähnlich gemacht. Allerdings haben sie keine Fleischbrühe genommen, sondern Wasser. Dazu kamen noch Gewürze wie Salz, Pfeffer, Lorbeerblatt, Nelken und Wacholderbeeren.

Bild: Vom Speck die Knorpel entfernen

Bild oben: Vom Speck die Knorpel entfernen.

Bild: Das Fleisch mit Senf bestreichen

Bild oben: Das Fleisch geklopft und gewürzt wird mit Senf bestrichen.

Bild: Die Rindsroulade vor dem aufrollen.

Bild oben: Die Roulade fertig zum Aufrollen.

Bild: Mit Küchengarn zugebunden

Bild oben: Die Rindsroulade drei mal mit Küchengarn zugebunden.

Andere Methoden zum fixieren von Rouladen:

Mehrere Zahnstocher, diese vorher in Wasser einweichen, dann lassen sie sich leichter entfernen.

Bild unten: Rouladenklammern (aus Edelstahl) sind mehrfach verwendbar.

Bild: Rouladenklammern

Manche Köche braten die Rouladen an der Überlappungsstelle so kräftig an, dass sie "verbacken". So sparen sie sich die Fixierung und das Entfernen der selben.

 

 
 

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